Gefluteter Kleiner Parkteich der Öffentlichkeit übergeben

Mit dem Einsetzen von Teichrosen übergaben Leipzigs Bürgermeister Heiko Rosenthal und Markkleebergs Oberbürgermeister Karsten Schütze den gefluteten kleinen Parkteich am 7.8.2015 der Öffentlichkeit.

Die Flutung des kleinen Parkteichs ist die zweite erfolgreich realisierte Maßnahme zur Wiederherstellung des denkmalgeschützten Parks im Bereich zwischen Antentempel und Mühlpleiße. Diese Zielstellung, zu der noch die Sanierung des Antentempels und die Revitalisierung der baulichen Reste der ehemaligen Heideschänke gehören, ist Teil der denkmalschutzrechtlichen Rahmenkonzeption für den agra-Park.

Im Auftrag der Stadt Leipzig wurden seit April 2015 der Teich entschlammt, ein 110 Meter langer und stellenwese bis zu 12 Meter breiter Zulaufgraben gebaut sowie das Einlaufbauwerk an der Mühlpleiße errichtet. Der zum Teich hin verlaufende Graben folgt im freien Gefälle dem historischen Flusslauf der Mühlpleiße. Bereits im Juni begann die Erprobungsphase zur Regulierung der nötigen Wassermenge. Mit 180 Metern Uferlinie weist der kleine Parkteich rund 2.370 Quadratmetern Wasserfläche auf.

Ursprünglich befand sich an der Stelle des „Kleinen Teiches“ der Toskessel des Pleißewehres. Mit der Begradigung und stellenweise Umverlegung der Pleiße Anfang der 1970er Jahre verlor der Wehrkessel seine Funktion und wurde zu einem kleinen Teich umgestaltet. Den Abzweig der Mühlpleiße von der Pleiße schüttete man zu. Ohne einen natürlichen Zulauf bereitete die Wasserhaltung im kleinen Parkteich immer Sorgen, bis er vollends trocken fiel. Lange Jahre waren der verlandete Teich und der benachbarte Antentempel verwildert und unansehlich.